Pallade Veneta - Expertengremium dringt auf mehr gesundheitsbezogenen Umweltschutz

Expertengremium dringt auf mehr gesundheitsbezogenen Umweltschutz


Expertengremium dringt auf mehr gesundheitsbezogenen Umweltschutz
Expertengremium dringt auf mehr gesundheitsbezogenen Umweltschutz / Foto: ROBERT MICHAEL - AFP/Archiv

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung dringt auf mehr gesundheitsbezogenen Umweltschutz. Das Expertengremium übergab sein Sondergutachten "Umwelt und Gesundheit konsequent zusammendenken" am Montag an Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Textgröße ändern:

"Die drei großen Umweltkrisen – die Klimakrise, das Artenaussterben und die Umweltverschmutzung – haben vielfältigen Einfluss auf die Menschen", betont der Sachverständigenrat. "Die Gesundheit von Ökosystemen, Tiere und Pflanzen zu erhalten, ist daher auch Gesundheitsvorsorge für den Menschen." Empfohlen wird, den gesundheitsbezogenen Umweltschutz als politische Querschnittsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen stärker als bisher zu verzahnen.

"Eine gesunde Umwelt ist eine Grundvoraussetzung für unsere eigene Gesundheit und Lebensqualität", erklärte dazu Lemke. Umweltschutz könne "Krankheiten vorbeugen und die Gesundheit fördern".

"Hitzeperioden, Pandemien oder Antibiotikaresistenzen sind reale Gefahren, die wir nicht komplett vermeiden, die wir aber reduzieren und auf die wir uns vorbereiten können", betonte Lauterbach. "Wir müssen den Klimawandel stoppen, Tierhaltung begrenzen und uns auf veränderte Umweltbedingungen einstellen", forderte er weiter.

Das Sondergutachten analysiert aus nationaler und europäischer Perspektive Beispiele für gesundheitsbezogene Umweltbelastungen wie hohe Krankheitslasten durch Feinstaub, die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen durch die landwirtschaftliche Tierhaltung, die Gesundheitsrisiken von Chemikalien sowie Gesundheitsfolgen von Hitze. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dringen auf Schutz und Förderung der menschlichen Gesundheit durch eine intakte, gesunde Natur und Schaffung möglichst sicherer und gesundheitsfördernder Lebensbedingungen für alle Menschen.

Erst vergangene Woche hatte auch der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderung (WBGU) der Bundesregierung "ein fundamentales Umdenken im Umgang mit Gesundheit" gefordert. "Die zivilisatorische Entwicklung hat die Artenvielfalt verringert und die Gesundheit der Ökosysteme beeinträchtigt und gefährdet nun auch die Gesundheit der Menschen", heißt es in dem WBGU-Gutachten.

Y.Destro--PV

Empfohlen

KI, Nachhaltigkeit und die Zukunft des Vertriebs als zentrale Punkte beim GTDC Summit EMEA

MADRID, SPANIEN / ACCESS Newswire / 3. April 2025 / Der rasante Wandel in der Technologiebranche und die zunehmende Bedeutung des ICT-Vertriebs zählten zu den wichtigsten Gesprächsthemen bei der 14. Jahreskonferenz der Branche, dem GTDC Summit EMEA, der vom Global Technology Distribution Councilausgerichtet wurde. Die Referenten beleuchteten auf der diesjährigen Veranstaltung die aktuellen Veränderungen sowohl in der Branche als auch in der Wirtschaft als Ganzes, präsentierten neue Forschungsergebnisse über den Wert der Orchestrierung des Vertriebskanals und erörterten eine Reihe weiterer wichtiger Themen, die das IT-Ökosystem beeinflussen.

Deutschland erhöht Hilfen für Weltgesundheitsorganisation - Konferenz in Berlin

Nach dem Rückzug der USA unterstützt Deutschland die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit weiteren zwei Millionen Euro. Die Weltgesundheitsorganisation sei "unverzichtbar" - und auch für das deutsche Gesundheitswesen "zentral", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch auf einer von seinem Ministerium organisierten Konferenz zur Zukunft der WHO in Berlin.

Deutsche Wissenschaftler fordern Aufnahmeprogramm für bedrängte US-Forscher

Führende deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dazu aufgerufen, gezielt um Forscherinnen und Forscher aus den USA zu werben, die dort unter der Regierungspolitik von Präsident Donald Trump leiden. Unter dem Motto "Hundert kluge Köpfe für Deutschland" solle ein Anwerbeprogramm Spitzenpersonal anlocken und so den Wissenschaftsstandort und die Innovationskraft in Deutschland stärken. Der Aufruf wurde am Dienstag von der Berliner Hochschule Hertie School in Form eines Gastbeitrages für das Portal "Spiegel Online" veröffentlicht.

Erste deutsche Astronautin im All: Rabea Rogge Teil von privater Mission "Fram2"

Die Berlinerin Rabea Rogge ist als erste deutsche Frau ins All gestartet. Die Robotik-Forscherin und die drei anderen Crew-Mitglieder der privat finanzierten Raumfahrtmission "Fram2" starteten planmäßig in der Nacht zu Dienstag in einer SpaceX-Rakete, wie in einer Live-Übertragung vom Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida zu sehen war. Während der nur wenige Tage dauernden Mission wollen die vier Besatzungsmitglieder als erste Raumfahrer überhaupt beide Pole der Erde überfliegen.

Textgröße ändern: