Pallade Veneta - Staatenbündnis auf Klimakonferenz will Wasserstoffwirtschaft voranbringen

Staatenbündnis auf Klimakonferenz will Wasserstoffwirtschaft voranbringen


Staatenbündnis auf Klimakonferenz will Wasserstoffwirtschaft voranbringen
Staatenbündnis auf Klimakonferenz will Wasserstoffwirtschaft voranbringen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Eine Gruppe von Staaten will die Wasserstoffwirtschaft voranbringen, um so dem Klimawandel entgegenzutreten. Ein Staatenbündnis, an dem auch Deutschland beteiligt ist, verständigte sich dafür am Dienstag auf der UN-Klimakonferenz in Dubai auf eine gemeinsame Erklärung. Allerdings umfasst der Text nicht nur sogenannten grünen Wasserstoff, sondern auch solchen, bei deren Herstellung in gewissem Maße Treibhausgase freigesetzt werden.

Textgröße ändern:

Die Erklärung solle "den Weg ebnen für einen globalen Markt für erneuerbar oder mit geringen CO2-Emissionen hergestellten Wasserstoff oder auf Wasserstoff basierenden Produkten", heißt es in dem Text. Dafür wollen die Teilnehmer gemeinsam an Zertifizierungsregeln arbeiten und diese gegenseitig anerkennen.

Dies soll in Zusammenarbeit mit der International Partnership for Hydrogen and Fuel Cells in the Economy (IPHE) und dem Hydrogen Technology Cooperation Programme (Hydrogen TCP) erfolgen. Im Rahmen der Zertifizierung sollen auch Standards für Treibhausgasemissionen festgeschrieben werden.

Unterzeichnet ist die Erklärung von 39 Staaten, darunter neben Deutschland und weiteren EU-Mitgliedern auch die USA, Japan, Saudi-Arabien, Indien, Brasilien und Nigeria. Die Beteiligten wollen nach eigenen Angaben mit ihrer Initiative zur Begrenzung des Klimawandels beitragen und den Umbau des weltweiten Energiesystems beschleunigen und sicherstellen. Dies solle auch der Energiesicherheit dienen und zugleich nachhaltiges Wachstum und eine "grüne Industrialisierung" befördern, hieß es.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Deutscher Jagdverband: Waschbären breiten sich in Deutschland weiter aus

Waschbären breiten sich in Deutschland immer weiter aus. 2023 meldeten 69 Prozent der Jagdreviere ein Vorkommen, wie der Deutsche Jagdverband (DJV) am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zu 2011 sind das fast drei Viertel mehr. Für die Auswertung wurden Daten aus rund 24.000 Revieren zur Verfügung gestellt. Das entspricht rund 38 Prozent der forst- und landwirtschaftlichen Fläche Deutschlands.

Wassermassen in Australien überfluten Fläche von der Größe Frankreichs

In dem von Viehzucht geprägten Outback des australischen Bundesstaates Queensland haben Wassermassen eine Fläche von der Größe Frankreichs überflutet. Nach Angaben der Behörden vom Dienstag sind mehr als 100.000 Nutztiere durch die Fluten ertränkt oder weggeschwemmt worden. "Wir gehen davon aus, dass die Zahlen weiter steigen werden", erklärte der Landwirtschaftsminister des Bundesstaates, Tony Perrett.

Sicherheitsrisiko: Trump will historischen Magnolienbaum vor Weißem Haus fällen lassen

Aus für historische Jackson-Magnolie vor Weißem Haus: US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, einen der bekanntesten Bäume der USA aus Sicherheitsgründen fällen zu lassen. "Die schlechte Nachricht ist, dass alles ein Ende haben muss", schrieb Trump am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Der als Jackson-Magnolie bekannte Baum an der Südseite des Weißen Hauses sei "in einem schrecklichen Zustand".

Verpflichtendes Tierhaltungskennzeichen für Schweinefleisch soll später kommen

Die Pflicht zur Kennzeichnung von frischem, unverarbeiteten Schweinefleisch aus Deutschland nach Art der Tierhaltung soll doch nicht wie bislang geplant ab diesem August greifen. "Das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz, haben wir heute beschlossen, wird verschoben", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) am Freitag im Anschluss an die Agrarministerkonferenz in Baden-Baden. Neues Startdatum für die Kennzeichnungspflicht ist demnach der 1. Januar 2026.

Textgröße ändern: