Pallade Veneta - Bündnis: Nachhaltige Mobilität macht rund 118 Milliarden Euro Wertschöpfung aus

Bündnis: Nachhaltige Mobilität macht rund 118 Milliarden Euro Wertschöpfung aus


Bündnis: Nachhaltige Mobilität macht rund 118 Milliarden Euro Wertschöpfung aus
Bündnis: Nachhaltige Mobilität macht rund 118 Milliarden Euro Wertschöpfung aus / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Nachhaltige Mobilitätsangebote wie der öffentliche Nahverkehr oder Carsharing haben nach Angaben der Branche großen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft. Insgesamt gehen 117,6 Milliarden Euro der erbrachten Wertschöpfung in Deutschland auf Geschäfte dieses Sektors zurück, wie das Bündnis nachhaltige Mobilitätswirtschaft am Montag in Berlin erklärte. Demnach sind 1,7 Millionen Beschäftigte entweder direkt bei Unternehmen der Branche angestellt oder profitieren indirekt.

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Die Studie wurde von der Allianz pro Schiene, dem Bundesverband Carsharing (BCS), dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Unternehmensbündnis Zukunft Fahrrad in Auftrag gegeben. "Investitionen in nachhaltige Mobilität lohnen sich mehrfach: Mobilitätsangebote werden attraktiver und flexibler, Klima und Ressourcen werden geschont und die Gesundheit verbessert", erklärte Wasilis von Rauch, Sprecher von Zukunft Fahrrad. Gleichzeitig habe die Branche ein erhebliches Wachstumspotenzial, insbesondere im Mittelstand.

Der Untersuchung des Conoscope-Instituts zufolge arbeiten knapp 500.000 Menschen bei Fahrradherstellern, Verkehrsunternehmen oder Händlern. Weitere rund 1,2 Millionen Menschen sind demnach zusätzlich beispielsweise bei Lieferanten der Branche angestellt. Dadurch würden Einkommen in Höhe von insgesamt 66,8 Milliarden Euro generiert.

Eine begleitende Umfrage zeige zudem, dass die Menschen eine Verbesserung der Angebote der nachhaltigen Mobilität wahrnehmen. Insgesamt sagten 40 Prozent der Befragten, dass sich die Angebote deutlich (sechs Prozent) oder etwas (34 Prozent) verbessert haben. Starke Unterschiede zeigten sich hier nach Größe der Kommune.

Den größten Handlungsbedarf sahen die Befragten bei Bus- und Bahnverbindungen (80 Prozent). Das sei ein klarer Auftrag an Bund und Länder, die Gelder für den Schienenpersonennahverkehr zu erhöhen. "Mit zusätzlichen Bussen und Bahnen überzeugen wir noch mehr Menschen, ihr Auto stehen zu lassen", erklärte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.

Das Bündnis forderte zudem gleiche Voraussetzungen für alle Verkehrsmittel. Nur so hätte die Menschen eine "echte Freiheit" bei der Wahl, erklärte von Rauch. Er sprach sich für die flächendeckende Einführung eines sogenannten Mobilitätsbudgets aus: Damit könnten Beschäftigte entscheiden, ob sie einen Dienstwagen bekommen wollen oder stattdessen einen Zuschuss für ein anderes Verkehrsmittel ihrer Wahl.

A.dCosmo--PV

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